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| Die Rolle der Bedeutung von Suchmaschinen und ihre Anwendung bei Nacht |
Am 15. Mai war Stichtag für den erste Abschnitt des von der c't ausgerufenen Suchmaschinen-Optimierungswettbewerb (SM-OW) zur "Hommingberger Gepardenforelle".
Wenn ich mir nun die Ergebnisseiten der gewerteten Suchmaschinen so ansehe, muß ich mich bisweilen doch arg wundern, was sich da so auf den vorderen Plätzen tummelt.
Es gibt durchaus brauchbare Treffer, von denen ich einige auf meiner Link-Seite exemplarisch aufliste. Aber auch ein paar Beispiele, die das ganze Dilemma der immer noch unzureichenden Bewertung von Seiten durch Suchmaschinen verdeutlicht.
Besonders MSN tut sich hier hervor, so mit den aktuellen Treffern auf Platz 1 und 2 (am 22. Mai 2005).
Bei 5ix.de erschließt sich mir die Top-Platzierung überhaupt nicht. Ich kann keine wirklich brauchbaren Informationen entdecken. Kaum Text, nur ein paar Links, zum Teil auf die eigene Seite, wenngleich ein Blick in den Quelltext vier nicht sichtbare Links offenbart (oder man hat zufällig draufgeklickt), bei denen der erste mit einem sehr langen "Title"-Text versehen ist.
Der zweite Platz von masterframe.de ist für mich noch eher verständlich. Zwar gibt es dort auch nicht wirklich Informationen zum Thema, aber immerhin viel Text mit Bildern, der sich zudem ständig ändert. Hier wird konsequent der statistische Ansatz der Seitenbewertung durch Suchmaschinen bedient (am Ende der Seite sogar jeweils nachzulesen).
Dem könnte man eigentlich nur begegnen, wenn man neben der statistischen auch eine semantische Bewertung vornehmen würde. Das soetwas nicht ganz einfach ist, weiß ich als ehemaliger Bildverarbeiter recht gut. Auch eine inhaltliche Bewertung von Bildern ist nicht eben trivial, wenn man keine konkreten Vorgaben zum Inhalt hat.
Vielleicht könnten auch bei den Suchmaschinen neuronale Netze, Fuzzylogik, genetische Algorithmen oder noch völlig unbekannte Verfahren eine deutliche Verbesserung bringen.
Wie auch immer, die Hommingberger Gepardenforelle zeigt zumindest in Ansätzen, wohin die Reise bei Suchmaschinen geht, wo noch Verbesserungen möglich sind, und warum ich mich manchmal über die Ergebnislisten der Suchmaschinen aufregen könnte, weil die Treffer unbrauchbar sind.
Falls sich jemand wundert, warum hier nichts über Gebhard Hommingberger und das Forellenquintett stehte, ich habe das einfach in einen eigenen Menüpunkt "Gepardenforelle" ausgelagert.
Ingo Henze
19. April 2005
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